Was lange währt wird gut...

 

Liebe Bürger und Unterstützer !!!

Nochmals vielen dank von unserer Seite.

Es ist nun endlich soweit... die bürokratischen Dinge sind abgeschlossen... wenn der Schnee geschmolzen ist können Taten folgen!

 Anbei der Bericht aus der gestrigen Gemeinderatssitzung (24.01.2017) mit freundlicher Unterstützung von Frau Moster


Aus dem Gemeinderat Enzklösterle

Grünes Licht für neuen Wohlfühlort im Kurpark

Der Vital- und Aktivplatz wird im Kurpark gebaut. Dafür gaben die Gemeinderäte jetzt einstimmig grünes Licht. Die Bietergemeinschaft der Firma Eibe (Röttingen) und die Firma playparc (Willebadessen) übernehmen sämtliche Arbeiten für 104.000 Euro. Geplant sind folgende Spielgeräte: Balancierstrecke (Slackline, Balancierseil, Balancierbalken, Hängelaufbrücke), Wurfanlage mit wackeliger Standfläche, Buchstabenfeld mit Maltafel, Kometenschweif, Rollstuhlfahrer-Karussell, Vogelnest-Schaukel, Kinderspielhäuschen mit Veranda und Rutsche, Kletterpodest mit Rutsche, Viersitzer-Wippe, Eltern-Kleinkind-Schaukelwurm, Sechseck-Schaukel, Doppel-Seilbahn, Sprossenwand und Parallelschwinger. Durch die Unterstützung des Bauhofs sowie von Ehrenamtlichen, wie unter anderem von der „Gefährdetenhilfe Wegzeichen“, die bereits sicher zugesagt hat, beim Aufbau mitzuhelfen, kann der Eigenanteil der Gemeinde von 30.000 Euro eingehalten werden. Der Startschuss für die ersten Arbeiten fällt bereits im März.

Die Spiel- und Bewegungsgeräte eignen sich für junge und ältere Personen, sowie für körperlich benachteiligte Kinder, wie unter anderem für Kinder im Rollstuhl. „Das lang ersehnte Ziel eines Wohlfühlortes für alle Generationen im Kurpark kann dieses Jahr nun endlich verwirklicht werden“, heißt es in der Sitzungsunterlage des Gemeinderates.

Langer steiniger Weg

In der Sitzung am 22. Juli 2014 hat der Gemeinderat mit acht Zustimmungen als neuen Standort des Spielplatzes den Kurpark unterhalb der Konzertplatte festgelegt. Viel Zeit und Mühe investierten unter anderem die ehrenamtlichen Arbeitskreismitglieder „Spielplatz“ bis alles in trockenen Tüchern war. Der Arbeitskreis „Spielplatz“ erarbeitete als Erstes ein Konzept, dem der Gemeinderat am 21. Juli 2015 bis zu einem Eigenanteil der Gemeinde von 30.000 Euro brutto zustimmte. Dann wurde die Verwaltung beauftragt, den Leader-Antrag zu stellen. Außerdem erfolgte ein offizieller Spendenaufruf unter anderem über die BW-Crowd in der Gemeinderatssitzung am 27. Oktober 2015. Im November 2015 wurde der fertige Leader-Förderantrag im Landratsamt Calw vorgelegt. Bei Projektnettokosten in Höhe von 103.000 Euro wurde einem Zuschuss in Höhe von 52.000 Euro zugestimmt.

Der nächste Schritt war nun aber noch der Antrag auf Bewilligung beim Regierungspräsidium Karlsruhe, der im April 2016 eingereicht wurde. Da das Regierungspräsidium aufgrund der EU-Gelder im Leader-Förderprogramm die Kosten im Detail plausibilisieren muss, stand ein großer Arbeitsaufwand bevor. Ein weiterer Einwand wurde schließlich im August 2016 noch von der L-Bank als Geldgeber vorgebracht. Diese forderte nun doch ein förmliches Vergabeverfahren. Im Oktober 2016 erhielt die Gemeinde schließlich den Bewilligungsbescheid vom Regierungspräsidium Karlsruhe. Die endgültige Kostenplausibilisierung erfolgt nun aufgrund des Vergabeverfahrens durch die L-Bank nach Abschluss der Maßnahme. Anfang Dezember 2016 verschickte die Verwaltung schließlich die Unterlagen für die beschränkte Ausschreibung an insgesamt vier Firmen. Zum Submissionstermin am 22. Dezember 2016 sind drei Angebote eingegangen. Das wirtschaftlichste Angebot wurde angenommen, so dass in zwei Monaten mit den Arbeiten begonnen werden kann.

„Ich bin froh über den neuen Wohlfühlort für Alt und Jung“

 „Ohne bürgerschaftliches Engagement wären wir nie so weit gekommen“, bedankte sich Bürgermeisterin Petra Nych und fügte hinzu: „Ich bin froh über den neuen Wohlfühlort für Alt und Jung“. Der alte Spielplatz wird abgebaut, Spielgeräte, die noch in Ordnung sind, können aber auf dem neuen Platz aufgestellt werden. Steffen Frey erkundigte sich nach der Gestaltung des Platzes. Das sei alles in den Kosten berücksichtigt und wird so realisiert wie vom Arbeitskreis geplant. „Das Konzept wird eins zu eins umgesetzt“, unterstrich die Bürgermeisterin und bedankte sich bei der großen Zahl der Spender. „Das war eine überwältigende Resonanz.“

Maren Moster


 

WIR KÖNNEN BAUEN !!!  und halten Sie auf dem laufenden...